Home Phytagoras

Short News

Querfeldein

„Wir sollten weder auf den Schatz der Erfahrungsheilkunde mit seinem gewaltigen Pflanzenreichtum noch auf die Erkenntnisse der modernen Phytomedizin verzichten, sondern altes und neues Wissen für eine ganzheitliche Pflanzenbetrachtung zusammenführen.“ (Phytagoras)

Phytomed News

Der Mythos vom Maiholz

Wann ist die Weide am „gesprächigsten“? Wer nach alter Tradition seine Weidenrinde gemäß dem volkstümlichen Namen „Maiholzrinde“ im Vollfrühling und damit nach der Blattentfaltung erntet, ist nach neuen Erkenntnissen der Humboldt Universität Berlin wahrscheinlich um zwei Monate zu spät am Schälen.

weiter lesen »

Wenn der Speik spukt

„Seit ich deinen Namen kenne, Blümchen, lieb ich Dich!“, besagt ein japanischer Haiku. Heißt es nun aber Echter Baldrian, Arznei-Baldrian, Bullerjan, Dreifuß, Katzengeil oder vielleicht doch besser Mondkraut? Woher bekommen wir den „gültigen“ Namen und warum macht eine Vereinheitlichung deutscher Büchernamen Sinn?

weiter lesen »

Welcher Halm schachtelt am besten?

Wer beim Sammeln von Acker-Schachtelhalm nasse Füße bekommt, hat nicht selten auch „weiche Knie“. Die Angst vor dem Duwock, dem Sumpf-Schachtelhalm, steckt tief in den Gliedern der Kieselsäurejäger und wird durch eifrige Lehrbuchautoren geschürt. Wie „bissig“ ist der 5-8-zähnige Duwock wirklich und ist der Acker-Schachtelhalm so „zahm“, wie alle glauben?

weiter lesen »

Die Suche nach einem Gespenst im 3. Grad

Die größte Wahrscheinlichkeit einem echten Gespenst über den Weg zu laufen wird es bald in den südlichen Kalkalpen geben. Das an ein Skelett erinnernde Wesen lauert bevorzugt in feucht-schattigen Buchenwäldern und ist trotz seiner Größe bis 1,3 Meter eher sanftmütig. Jacobus Tabernaemontanus spricht dem aus dem Mittelmeer stammenden Gespenst eine heiße und trockene Kraft jeweils im dritten Grad zu …

weiter lesen »

Veranstalltungen

Seminarreihe Interdisziplinäre Heilpflanzenkunde

Modul 4: Väterchen Frost und “heiße Pflanzen”

Die Atemwege zwischen Phytotherapie und Klostermedizin
Für Väterchen Frost erwecken wir nicht nur die Mariennessel und das Donnerkraut aus dem Winterschlaf: Ob trockener oder produktiver Husten, Nebenhöhlenentzündung oder wiederkehrender Atemwegsinfekt – ausgewählte Beschwerden der Atemwege finden in diesem Kurs geeignete Pflanzen …

weiter lesen »
Tropaeolum und Primula

Modul 5: Berauschende Pflanzen für den Harnapparat

“Nieren- u. Harnwegspflanzen” zwischen Klosterheilkunde und Phytotherapie
Schon Paracelsus wusste, dass jede Verbesserung der Ausscheidung ein Weg zu mehr Gesundheit darstellt. Ist die pflanzliche Durchspülungstherapie bei Harnwegsinfekt eine rein mechanische Lösung oder greifen aquaretische Pflanzen viel tiefer in unser Stoffwechselgeschehen ein …

weiter lesen »

Modul 6: Die vergessene Kraft bitterer Heilpflanzen

Bitterstoffpflanzen im Dialog zwischen Erfahrungsheilkunde und Phytotherapie
Schon Hippokrates wusste um die Heilkraft der Bitterstoffe Bescheid und ein Drittel seiner Arzneien zählte zu den pflanzlichen Amara. „Was bitter dem Mund, ist dem Magen gesund“, ist ein volksmedizinischer Erfahrungswert in vielen Kulturkreisen der Erde. Gibt es in unserer …

weiter lesen »