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„Wir wollen weder auf den Schatz der Erfahrungsheilkunde mit seinem enormen Pflanzenreichtum, noch auf die Erkenntnisse der modernen Phytomedizin verzichten, sondern altes und neues Wissen für eine ganzheitliche Pflanzenbetrachtung zusammenführen.“ (Phytagoras)

Phytomed News

Wie man den Schneeball richtig wirft

Mit der alleinigen Nutzung der Früchte ist der Alpenländler ein Exot, denn in Südasien, Osteuropa und der Neuen Welt werden Schneeballarten in erster Linie als Rindendroge verwendet. Von den sechs in der indischen Erfahrungsheilkunde beschriebenen Schneeballarten werden fünf als Rindendroge und nur eine in Form der Blätter genutzt (…)
Angesichts der wenig verlässlichen Spasmolytika der Flora alpina sollten wir den Schneeball wieder werfen lernen.

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Der Mythos vom Maiholz

Wann ist die Weide am „gesprächigsten“? Wer nach alter Tradition seine Weidenrinde gemäß dem volkstümlichen Namen „Maiholzrinde“ im Vollfrühling und damit nach der Blattentfaltung erntet, ist nach neuen Erkenntnissen der Humboldt Universität Berlin wahrscheinlich um zwei Monate zu spät am Schälen.

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Wenn der Speik spukt

„Seit ich deinen Namen kenne, Blümchen, lieb ich Dich!“, besagt ein japanischer Haiku. Heißt es nun aber Echter Baldrian, Arznei-Baldrian, Bullerjan, Dreifuß, Katzengeil oder vielleicht doch besser Mondkraut? Woher bekommen wir den „gültigen“ Namen und warum macht eine Vereinheitlichung deutscher Büchernamen Sinn?

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Welcher Halm schachtelt am besten?

Wer beim Sammeln von Acker-Schachtelhalm nasse Füße bekommt, hat nicht selten auch „weiche Knie“. Die Angst vor dem Duwock, dem Sumpf-Schachtelhalm, steckt tief in den Gliedern der Kieselsäurejäger und wird durch eifrige Lehrbuchautoren geschürt. Wie „bissig“ ist der 5-8-zähnige Duwock wirklich und ist der Acker-Schachtelhalm so „zahm“, wie alle glauben?

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Veranstalltungen

Seminarreihe Interdisziplinäre Heilpflanzenkunde

MODUL 9: Drei grüne Säulen heben hundert Dächer

Pflanzliche Unterstützung bei rheumatischen Beschwerden
Die pflanzliche Begleitung bei rheumatischen Beschwerden baut auf den drei bewährten Säulen von Stoffwechselstimulation, innerer und äußerer Schmerzbeeinflussung auf und ist durch einen langen und sanften Arm geprägt. Wir kombinieren Pflanzen der Klostermedizin und Volksheilkunde zu …

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MODUL 8: Das zweite Hirn und seine Pflanzen

Der Darm zwischen Erfahrungsheilkunde und Phytotherapie
Ein Superorgan mit Grips: Durch seine Rolle als “zweites Gehirn”, größtes Immun- und viszerales “Wohlfühlorgan” nimmt der Darm nicht nur Verdauungsarbeit wahr, sondern steht mit einer Vielzahl körperlich-seelischer Prozesse in enger Beziehung. Nicht grundlos zählen funktionelle Darmstörungen …

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MODUL 7: Grüner Begleitschutz für zwei prominente Drüsen

Leber und Pankreas zwischen Klostermedizin und Phytotherapie
Nicht nur die Mariendistel bekam einst durch Milch der Heiligen Mutter den Segen einer “Leberschutzpflanze” verliehen. Nur fehlen solche christlichen Legenden eben für den Rest der hepatoprotektiven Pflanzen. Zur leberfreundlichen Runde gesellen sich auch solche, welche die Galle richtig fließen …

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