MODUL 10: Die “Bunten Lippen” der Hildegard von Bingen

Modul 10a:

Die “Bunten Lippen” der Hildegard von Bingen

Ausgewählte Lippenblütler zwischen Klostermedizin und Phytotherapie

Die Familie der Lippenblütler besitzt einen “Logenplatz” in der modernen Pflanzenmedizin und dennoch verbergen sich noch viele Geheimnisse und Feinheiten dieser wichtigen Ätherisch-Öl-Pflanzen in der klösterlichen Heilkunde.

Vermag das Ysopelixier der Hildegard von Bingen bei Leberleiden zu helfen und kann ihr Salbei-Wein den “üblen Atem” aus pharmakologischer Sicht vertreiben? Wie gelang es der Äbtissin die nachweislich psychotrope Wirkung des Muskatellersalbei 1000 Jahre früher zu entdecken?
Nach einer botanisch-pharmakologischen Familieneinführung werden ausgewählte Lippenblütler des Klostergartens aus Sicht der Ayurveda-Pflanzenkunde und der Phytomedizin beleuchtet.

Wir stöbern und staunen in alten Rezepturen, prüfen diese kritisch auf Stärken und Schwächen und finden vom “Samen des Horus” bis zu “Abrahams Strauch” so manch’ “vergessene Lippe” in Theorie und Praxis.

  • Bedeutung der Lippenblütler in der “Hildegard-Medizin”
  • Wichtige Indikationsgebiete der Lippenblütler in der rationalen Phytotherapie
  • Botanische und pharmakologische Familieneinführung
  • “Mystische Rezepturen” im Blick der modernen Pharmakologie
  • Rolle ausgewählter Lippenblütler im Ayurveda und in der rationalen Aromatherapie

Praxiseinheit mit Darreichungen für zu Hause.

Modul 10b:

“Helle Köpfchen” im Kloster

Ausgewählte Korbblütler zwischen Klosterheilkunde und Phytotherapie

Von “A” wie Alant bis “Z” wie Zandelkraut waren die Korbblütler einst eine stark genutzte Familie in der Naturheilkunde.

Haben Bertram und Mutterkraut des Klostergartens heute therapeutisch ausgedient und welcher wohlbekannte “Kopf” kann bei akuter Gastritis die Kamille ersetzen?
Wie gefährlich ist Hildegards beliebter Rainfarn und was muss bei der Verwendung von Sonnenhut beachtet werden? Ausgewählte klassische und in Vergessenheit geratene “Köpfchen” werden im Licht von Klostermedizin, Ayurveda und rationaler Pflanzenmedizin vorgestellt.

Bei Interesse richten wir unseren Blick auf weniger bekannte Korbblütler der Bergwald- und alpinen Höhenstufe oder verfeinern unser Verständnis für gut bekannte “Wegrandköpfchen” im Ayurveda.

Ein Praxisteil mit Darreichung für zu Hause soll dann unser eigenes Köpfchen erhellen.

  • Bedeutung der Korbblütler in der klösterlichen und evidenzbasierten Heilpflanzenkunde
  • Botanische und pharmakologische Familieneinführung
  • Kennenlernen wenig populärer Korbblütler der alpenländischen Volksheilkunde
  • Evaluierung alter Rezepturen mit Adaptierung an eine wirkstoffgerechte und konstitutionsgerechte Pflanzenbegleittherapie

Praxiseinheit mit Darreichungen für zu Hause.

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