Suche nach einem „Feverchrut“

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Amphibische Pflanzenwesen rund um den Hafnersee

Programm:

Die ethnobotanische Wanderung gilt einer der wichtigsten Heilpflanzen der Aleuten-Indianer, dem Fieberklee. Der Kärntner hat seinen „Moosklee“ bald schon vergessen, obwohl das bittere Fieberkleegewächs in Arznei- und Rezeptbüchern der 1. Hälfte des 20. Jahrhunderts eine bedeutende Rolle einnahm. In der Verlandungszone rund um den Hafnersee kann man im Frühjahr noch andere „amphibische Pflanzenwesen“ entdecken, die der Erlenbruch im Sommer gänzlich verschluckt: Hinter einer Birke versteckt sich der zweihäusige Sumpf-Baldrian, ein Sumpf-Schachtelhalm spielt mit seinen Trieben Mikado und auf einer Bülte sonnt sich eine Mehl-Primel ins zarte Violett. Für botanisch Interessierte werden auch einige Weidenarten „gestreichelt“.

Leistungen:

  • Botanisch-ethnobotanisch-pharmakologische Wanderung
  • Teeverkostung einer Fieberkleerezeptur (für mutige „Bitterstoff-Junkies“)
  • 10 Leihlupen bei Bedarf

Ausrüstung: Um das Mitführen von Gummistiefeln wird unbedingt erbeten (Plastiksack und Rucksack), denn das Hüpfen von Bülte zu Bülte ist anstrengender …