Suche nach einem grünen Hasen

Suche nach einem grünen Hasen?

Kalkschuttvegetation und Ethnobotanik am Weg zur Selenitza

Programmpunkte:

A) Wenn’s in den Karawanken täschelt
Selten gewährt die alpine Täschelkrautflur bereits auf 1100 Meter Seehöhe Einblick in die Anpassung der Gebirgspflanze im Kalkschutt. Am Fuß der Begunschitza suchen wir nach Überlebensstrategien und entdecken Schuttwanderer (z.B. Noccaea minima), Schuttstauer (z.B. Papaver kerneri) und Schuttstrecker (z.B. Athamata cretensis) in einem erstaunlich artenreichen Extrembiotop. Der eine oder andere Endemit erinnert an die Alpenrandlage der Karawanken und ihre Bedeutung als Refugium während der Glaziale. Das „freche“ Eindringen eines für bodensaure Wälder typischen Heidekrautgewächses in die Kalkhalde zeigt was im Schutt alles „täschelt“ …

B) Mittagspause mit Einkehrmöglichkeit in der sprachbarrierefreien Hütte Planinsky dom na Zelenici (1536 m). Wer kein Slowenisch spricht kann mit Händen bestellen…

C) Suche nach dem grünen „Karawanken-Hasen“
Im Polsterseggen-Treppenrasen Richtung Selenitza entdecken wir mit etwas Glück das seltenen Felsen-Hasenohr, das in Österreich nur in Süd-Kärnten zu entdecken ist.

Achtung: Die Teilnahme an der Exkursion erfordert gute Kondition und Trittsicherheit im freien Gelände! Wiederholt reine Wanderpassagen, um die Weglänge mit rund 800 Höhenmeter Unterschied zu bewältigen.

Anmeldung ausschließlich über NWV-Büro: nwv@landesmuseum.ktn.gv.at, +43(0)50536-30574