MODUL 7: Grüner Begleitschutz für zwei prominente Drüsen

Modul 7:

Grüner Begleitschutz für zwei prominente Drüsen

Leber und Pankreas zwischen Klostermedizin und Phytotherapie

Nicht nur die Mariendistel bekam einst durch Milch der Heiligen Mutter den Segen einer “Leberschutzpflanze” verliehen. Nur fehlen solche christlichen Legenden eben für den Rest der hepatoprotektiven Pflanzen.

Zur leberfreundlichen Runde gesellen sich auch solche, welche die Galle richtig fließen lassen und andere, die vornehmlich entkrampfend wirken.

Ein stachelig und bitterer Weg führt uns zu leberwirksamen Disteln und Mohngewächsen und wir wollen die Zusammensetzung bewährter Gallentees hinsichtlich ihrer Feinheiten nicht nur verstehen, sondern mit Mut ebenso schmecken. Der Macer floridus – ein wichtiges Werk der Klostermedizin – kennt bereits im 11. Jhd. die leberwirksame Kraft von Schöllkraut und das sekretionsfördernde Prinzip der Magisterwurz auf unsere größte Verdauungsdrüse ganz im Sinne der pharmazeutischen Forschung.

Wir suchen in alten Schriften nach leberwirksamen Pflanzen und staunen über Doldenblütler, Rauten- und Ingwergewächse und wollen die unbedenklichen von den problematischen Anleitungen trennen.

In einem Workshop soll auch praktisch die Laus von der Leber verjagt werden.
Die Bauchspeicheldrüse führt uns zur mutigen Frage, in wie weit Pflanzen bei Altersdiabetes sinnvoll begleiten können.

  • Pflanzliche Begleitmöglichkeiten bei Leber-Galle- und Pankreasstörungens
  • Bedeutung ausgewählter “Disteln” und Mohngewächse in der modernen Phytotherapie
  • Grundlagen zum Rezeptieren von Leber-Gallen-Tees
  • “Leberpflanzen” der Klostermedizin am Prüfstand
  • Möglichkeiten der pflanzlichen Begleittherapie bei Diabetes 2

Praxiseinheit mit Darreichungen für zu Hause.

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