Modul 6: Die vergessene Kraft bitterer Heilpflanzen

Modul 6:

Die vergessene Kraft bitterer Heilpflanzen

Bitterstoffpflanzen im Dialog zwischen Erfahrungsheilkunde und moderner Pflanzenmedizin

Schon Hippokrates wusste um die Heilkraft der Bitterstoffe Bescheid und ein Drittel seiner Arzneien zählte zu den pflanzlichen Amara.

„Was bitter dem Mund, ist dem Magen gesund“, ist ein volksheilkundlicher Erfahrungswert in vielen Kulturkreisen der Erde. Gibt es in unserer “Zuckerhochkultur” noch Platz für Amara und welche Rolle besitzen Bitterstoffpflanzen in der Klosterheilkunde und modernen Phytotherapie?

Die Bedeutung dieser geschmacklich wenig geliebten Phytamine geht weit über die Stimulation unseres Verdauungsapparates hinaus und kann auch für unser Immun- und Nervensystem genutzt werden.

Das Seminar beleuchtet ausgewählte heimische sowie „exotische“ Amara mit ihren Wirkmechanismen und Indikationsgebieten in der Heilpflanzenkunde. Mit Bitterstoffen stimuliert, wandeln wir auf den Spuren von König Mithridates und stellen ein “Elixir ad vitam longam”, sowie andere letztlich “süß wirkende”, aber bitter schmeckende Arzneien her.

  • Charakterisierung und Einteilung bitterstoffführender Pflanzen in der Phytotherapie
  • Kennenlernen ausgewählter Amara hinsichtlich Geschichte,         Mythologie, Wirkmechanismen, Forschung, therapeutischem         Einsatz in Klostermedizin und Phytotherapie
  • Konstitutionsgerechter Einsatz von Bitterstoffpflanzen
  • Bedeutung der Amara als Umstimmungsmittel im Ayurveda

Praxiseinheit mit Darreichungen für zu Hause.

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