Modul 2: Im Reich der heilsamen Pflanzensprache

Modul 2:

Im Reich der heilsamen Pflanzensprachen

Die stoffliche Basis der Phytomedizin (Basismodul 2)

„Die Sprache der Pflanzen“ als Antwort auf ihre Umwelt drückt sich nicht nur in Form und Gestalt ihrer Organe, sondern auch ganz unsichtbar in der Produktion sekundärer Pflanzeninhaltsstoffe aus.

Diese sog. Phytamine sind das Resultat eines Überlebenskampfes und gleichzeitig die stoffliche Basis unserer Naturmedizin. Das Verständnis dieser “Sprachstoffe” liefert nicht nur den Boden für eine zeitgemäße Heilpflanzenkunde, sondern hilft uns auch altes Wissen der Klostermedizin besser zu verstehen und sinnvolle von weniger zweckmäßigen Rezepturen zu trennen.
Für die Praktizierung einer achtsamen, wirksamen und unbedenklichen Heilpflanzenkunde führt kein Weg am Grundwissen der Inhaltsstoffe vorbei.

In diesem Seminar lernen wir die wichtigsten Stoffgruppen hinsichtlich ihrer Bedeutung für die Pflanze und ihren Nutzen für den Menschen samt möglichen Nebenwirkungen und Gegenanzeigen kennen. Am Ende wissen wir, warum man für Stiefmütterchen- und Wermutkrauttinktur nicht denselben Alkoholgehalt verwendet, warum man Beinwellsalbe nicht im Metallgeschirr zubereitet und welche Arzneitees besonders lange ziehen sollen.

  • Kennenlernen wichtiger Phytamine nach Wirkstoffgruppen, pharmakologischen Eigenschaften, Familienzugehörigkeiten und Pflanzenbeispielen
  • Beschwerdebereiche und ihre Stoffgruppen
  • Aufklärung von Nebenwirkunge und Gegenanzeigen
  • Übersicht wichtigster Synthesewege in der Pflanze
  • Ökologische Bedeutung sekundärer Pflanzenstoffe
  • Wirkstoffgruppentypische Drogenverarbeitung

Praxiseinheit mit Darreichungen für zu Hause.

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